Traditionell wird das thailändische Essen mit den Fingern gegessen, so wie es noch heute im Nordosten des Landes bei bestimmten Gerichten üblich ist. Im 19. Jahrhundert hat König Mongkut (König Rama IV.), angeregt durch seine vielen Auslands-Aufenthalte, bei Hofe die Sitte eingeführt, mit Löffel und Gabel zu essen. Dies kam schnell in den Restaurants von Bangkok in Mode, und es dauerte nicht lange, bis im ganzen Land Brauch wurde, mit Löffel und Gabel zu essen.

Thailändisches Essen wird in mundgerechten Stückchen serviert, so daß ein Messer bei Tisch nicht nötig ist. Die Gabel (Thai: sorm) wird in der linken, der Löffel (Thai: tschorn toh) in der rechten Hand gehalten. Man benutzt die Gabel, um das Essen auf den Löffel zu schieben.

Ess-Stäbchen (Thai: ta-kiap) werden in Thailand nur in chinesischen Restaurants benutzt. Nudel-Suppen werden mit einem Löffel in der linken Hand (um die Suppe auszulöffeln) gegessen, in der rechten Hand werden die Ess-Stäbchen gehalten, mit denen man die Nudeln in den Mund führen kann.